PRIIPs KIDs: neue Reporting-Herausforderungen - Was Asset Manager jetzt beachten müssen

PRIIPs KIDs: neue Reporting-Herausforderungen - Was Asset Manager jetzt beachten müssen
Ab Juli 2022 gelten die erweiterten technischen Regulierungsstandards für die Erstellung von Informationsdokumenten in Rahmen der PRIIPs-Verordnung. Aufgrund des zusätzlich entstehenden Reporting-Aufwands ist eine automatisierte Plattform-Lösung sinnvoller als je zuvor.  

Die PRIIPs Regulierung ist bereits seit Januar 2018 in Kraft und zielt darauf ab, „verpackte“ Anlageinstrumente sowie kapitalbildende Versicherungsprodukte für Investoren vergleichbarer und verständlicher zu machen. Die Vorschriften der Regulierung stellen Fondsanbieter vor zahlreiche Herausforderungen bezüglich Datenmanagement und Reporting. So müssen parallel 2 Vorschriften gleichermaßen beachtet werden: die für UCITS KIIDs sowie die für PRIIPs KIDs, sofern die Investmentprodukte über Versicherungen vertrieben werden. Und für die Erstellung der PRIIPs KIDs hat sich mit dem neuen RTS-Update schon wieder einiges geändert.
 

Erweiterte Anforderungen
 

Ab Juli 2022 gelten die neuen PRIIPs RTS (Regulatory Technical Standards), die den Reporting-Aufwand zusätzlich erhöhen. Konkret müssen Fondsanbieter in der Lage sein, ihre PRIIPs-Daten nach EPT- und CEPT-Standards zu übermitteln. Dies beinhaltet für alle Publikumsfonds
eine angepasste Kostenausweisung samt Transaktionskostenberechnung,
 die Bereitstellung von PRIIPs KIDs sowie die Angleichung der eigenen Factsheets, MiFID- Daten und ESG-Reports.

Dementsprechend sind im PRIIPs-Reporting zahlreiche Anpassungen durch die Asset Manager umzusetzen. Hinzu kommen weitere Challenges, die sich durch umfangreichere Pflichten zur Ausweisung von Nachhaltigkeitskennzahlen ergeben. Die Übermittlung der ESG-Kennzahlen wird jedoch wahrscheinlich nicht über die KIDs möglich sein. Stattdessen wird es separate vorvertragliche und periodische Formate gemäß SFDR-Input geben.
 

Effizienz durch Automatisierung
 

Aufgrund der hohen Anforderungen an das aktuelle und zukünftige regulatorische Berichtwesen empfiehlt sich eine zentrale Datenbank sowie eine integrierte Reporting-Lösung. Alle Datenberechnungen sollten idealerweise zentral erfolgen; PRIIPs KIDs und SFDR-Reports sollten grundsätzlich mit den gleichen Systemen erstellt werden.
 

Wir bieten hierfür eine europaweit branchenbewährte SaaS-Lösung an: die acarda Plattform.  
Asset Manager laden dabei lediglich ihre Rohdaten – z.B. die Portfoliozusammensetzung, Transaktionen, Fondsdaten und Beschreibungen (narratives) – direkt in die Systeme. Alle weiteren Schritte laufen automatisiert. Ergänzend werden umfangreiche Managed Services angeboten – bis hin zum vollständigen Outsourcing des regulatorischen Reportings.
 

Wir beraten Sie gerne zu weiteren Details.        

www.l-p-a.com/de/solutions/acarda
LPA

CapTech Group

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