Regulation

Case Study – Kontrahentenrisiken

Unsere Lösungen für Ihr Geschäft und die Menschen dahinter – gestaltet mit Kapitalmarktexpertise, Fachberatung und zeitgemäßer Technologie

Case Studies

Das Projekt

Der Kunde hat mit seiner (freiwilligen) Teilnahme am Basel-III-Monitoring der Bundesbank einen Beitrag zur Erhebung der Auswirkungsanalyse von SA-CCR geleistet. LPA unterstützte bei der Konzeption einer neuen Berechnungssystematik und der Durchführung der Proberechnungen für das Basel-III-Monitoring. Die Berechnung des regulatorischen Exposures und die daraus resultierende Eigenkapitalanforderung an OTC-Derivate und ETDs wird unter SA-CCR (kurz für »Standardised Approach for Measuring Counterparty Credit Risk Exposure«) grundlegend verändert. SA-CCR ist ein Teil der »Capital Requirements Directive« und »Capital Requirements Regulation« (CRD V und CRR II) und soll die bisherigen Ansätze CEM (»Current Exposure Method«) sowie SM (»Standardised Method«) ersetzen.

Die Strategie / Unsere Vorgehensweise

Für die dreimonatliche Meldung der Derivateportfoliodaten wurden die vom Regulator vorgeschriebenen Rechenschritte zunächst in einer Excel-Kalkulation aufgesetzt. Auf diese Weise ließ sich bestmögliche Transparenz und Nachvollziehbarkeit ermöglichen. Die Berechnung der Kapitalanforderung berücksichtigte die Besicherung der zugrundeliegenden Derivatetransaktionen sowie die aufsichtsrechtliche Anerkennung vertraglich vereinbarter Nettingsets. Dabei kamen insbesondere den Aggregationsebenen eine besondere Bedeutung zu: Diese erstreckten sich von der Einzelgeschäftsebene über die von SA-CCR definierten sog. Hedging Sets und die verschiedenen Assetklassen bis hin zur Kontrahentenebene. Die Validierung der durchgeführten Berechnungen erfolgte durch die Bewertungssoftware LPACalc.
Parallel haben wir das Vorgehen im Rahmen eines Fachkonzepts dokumentiert. Anhand dieses Fachkonzepts erfolgte die bankinterne Umsetzung in den betroffenen Systemen. Die Qualitätssicherung der Implementierung erfolgt durch uns wiederum auf Basis der Bewertungssoftware LPACalc.

Bewertung

Die Software

Für die Validierung der Exposure-Berechnungen haben wir unsere Bewertungssoftware LPACalc hinzugezogen. In der Anwendung können große Derivateportfolios berücksichtigt werden, alternativ ist die Berechnung für einzelne Kontrahenten oder Derivategeschäfte möglich. Auch für die verschiedenen Aggregationsebenen im Rahmen der Exposure-Berechnungen nach SA-CCR können die benötigten Zwischenergebnisse mit Leichtigkeit erstellt werden. Die Berechnung wird dadurch transparent und ermöglicht eine einfache Validierung der Ergebnisse.

Unsere Lösung

Zusammen mit den involvierten Abteilungen haben wir die korrekte inhaltliche Auslegung einzelner Rechenanweisungen sichergestellt. Als Projektergebnis wurden die Bewertungen zusammen mit expliziten Beispielrechnungen für den Kunden in einem Fachkonzept veranschaulicht. Das Fachkonzept bildete die Grundlage für die eigenständige bankinterne Umsetzung der Berechnung im Regelprozess. Die Validierung der Ergebnisse der bankinternen Umsetzung war ebenfalls Teil des Projektscopes und erfolgt auf Basis von LPACalc. Das effiziente Vorgehen ermöglichte darüber hinaus eine vereinfachte Zusatzlieferung der CVA Risk Capital Charge unter der Annahme von SA-CCR anstelle der CEM.

LPA Calc

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Christian Behm
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