24. Februar 2017

Stellungnahme der ESAs zur Variation Margin Pflicht

Die European Supervisory Authorities (ESAs) reagieren auf die Schwierigkeiten, die insbesondere kleinere Kontrahenten mit der Einführung der Variation Margin Pflicht zum 1. März 2017 haben. Die ESAs weisen darauf hin, dass eine Verschiebung der Deadline nur durch ein formales EU-Gesetzgebungsverfahren möglich ist, für welches es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings zu spät ist. Stattdessen legen die ESAs den nationalen Aufsichtsbehörden nahe, in ihrer Aufsichtstätigkeit auf Einzelfallbasis folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Die Höhe des Exposures und das Ausfallrisiko
  • Dokumentation des jeweiligen Instituts, dass Schritte in Richtung Einhaltung der neuen Regeln unternommen wurden
  • Bereits existierende Besicherungsverträge

Die Stellungnahme der ESAs finden Sie unter folgendem Link: https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esas_communication_on_industry_request_on_forbearance_variation_margin_implementation.docx_0.pdf

Ende 2016 hatten wir bereits auf die Wertveränderungen von Derivateportfolios hingewiesen, die aus der Anpassung bestehender CSA-Verträge resultieren. Den weiterhin relevanten Artikel finden Sie hier: http://www.l-p-a.com/news/emir-wertaenderung-von-derivateportfolios-durch-anpassung-der-csa-vertraege/

Tiefergehende Einblicke in die Werteffekte der Ausgestaltung von CSA-Verträgen auf Derivateportfolios erhalten Sie auch in unserem Seminar „Quantifizierung von Kontrahentenrisiken aus OTC-Derivaten“ am Donnerstag, 23. März 2017, für welches noch wenige Restplätze verfügbar sind. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bitte sprechen Sie uns bei Rückfragen und Diskussionen gerne an.

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